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Mythos Falten

Kann ich im Winter auf Lichtschutzfaktor verzichten?

Die Temperaturen sind im Winter zwar deutlich niedriger, als im Sommer, dennoch wird die Haut riskanter UV-Strahlung ausgesetzt. Cremes mit Lichtschutzfaktor (mindestens Faktor 15!), sind also, auch in der kalten Jahreszeit, Pflicht. Dennoch möchte ich hier noch anführen, dass immer häufiger Lichtschutzfaktoren, unter anderem, dafür verantwortlich gemacht werden, dass wir chronisch unter Vitamin D Mangel leiden. Zuführung durch Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, darf hier angeraten werden.

Sollte die Creme regelmäßig gewechselt werden?

In der Regel ist das Gegenteil der Fall: Insbesondere Cremes, die aufpolsternde Wirkung haben, beispielsweise mit dem Inhaltsstoff Hyaluronsäure, benötigen mindestens vier Wochen, um Depots anzulegen. Eine regelmäßige und langfristige Anwendung, wird hier, die besten Ergebnisse erzielen. Regelmässigkeit ist also anzuraten, gepaart mit Ausdauer, um Ergebnisse zu erzielen, die sich sehen lassen können.

Eine Creme reicht für den ganzen Tag?

Nein! Während wir unsere Haut, am Tag, insbesondere vor UV-Licht schützen müssen, sie ankurbeln und stärken, für eine stabile Hautbarriere, benötigt sie in der Nacht beruhigende und nährende Wirkstoffe, die ihr beim entgiften helfen, welche also regenerierend wirken und ihrer Erholung dienen. Die Augenpartie (sie ist besonders dünn) verträgt am besten ölfreie Texturen, die nicht in die Augen kriechen und keine Rötungen, oder Juckreiz erzeugen. Cremen muss sich immer gut anfühlen! Zu starkes Jucken oder Brennen ist immer ein Zeichen das etwas nicht in Ordnung ist. Mit Ausnahme von einigen Produkten, die beispielsweise mit Säuren arbeiten, da gehört eine anfängliche Empfindlichkeit zur Wirkung des Produkts. In der Regel ist dies aber deutlich deklariert.

Wann beginne ich Reverse Aging?

Unsere Haut beginnt, leider, schon in den Zwanzigern an, zu altern (Verlangsamung der Zellteilung). Je früher wir also gründlich pflegen, umso besser erhalten wir sie, bis ins hohe Alter. Zum Altern der Haut gehören nämlich nicht nur die verschiedenen Formen von Falten. Hinzu kommen Feuchtigkeitsverlust und Pigmentstörungen. Zum Reverse Aging gehört aber unbedingt die Ernährung, einschließlich Nahrungsergänzung und Sport. Nur Kosmetik ist ja zu wenig. Zu guter Letzt ist selbstverständlich die psychische Verfassung von immenser Wichtigkeit. Ihr bemerkt: Das Feld ist groß und vielfältig. Wir werden uns Häppchen für Häppchen, den einzelnen Themen widmen.

Ist der Ablauf der Hautalterung bei allen  Hauttypen gleich?

Trockene Haut altert schneller, als ölige und großporige Haut. Sie sollte deshalb immer eine Extraportion Feuchtigkeit bekommen (z.B. Urea und Hyaluronsäure). Wer also in seiner Teenagerzeit Mitesser hatte, kann sich später  darüber freuen, weniger zu Knitterfältchen, zu neigen. Das ist doch mal eine schöne Botschaft? 😉

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